Info

Die EMV-Technologie

Geldkarten mit EMV-Technologie haben einen Prozessorchip. Dieser ist eine Art Minicomputer und kann gespeicherte Daten besser gegen Missbrauch schützen als der Magnetstreifen. Die Abkürzung EMV setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der drei Gesellschaften zusammen, die den internationalen Standard für Karten und Geräte wie Geldautomaten entwickelt haben: Europay International (heute MasterCard Europe), MasterCard und Visa. Die Chiptechnologie soll das Kopieren und Fälschen von Geldkarten eindämmen. Der Datensatz wird sicher verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft. Außerdem ist eine PIN nötig. Der EMV-Standard soll die Magnetstreifentechnologie ablösen. Nach Angaben des Unternehmens EMVCo, das die Technologie entwickelt, waren 2008 weltweit mehr als 730 Millionen EMV-Geldkarten im Einsatz.