Neptun Oriental Lines-Chef zu Hapag-Lloyd-Verkauf

Zusammenschluss mit NOL würde Wirtschaftsstandort stärken

„Hamburg würde eine ungemein wichtige Rolle innerhalb der neuen Gruppe spielen. Durch den Zusammenschluss würde das Umschlagvolumen im Hamburger Hafen zunehmen“, sagte Widdows kurz vor Ablauf der Bieterfrist für Hapag-Lloyd dem Hamburger Abendblatt.

Ein Zusammenschluss der TUI-Tochter Hapag-Lloyd mit der Reederei Neptun Oriental Lines (NOL) aus Singapur würde nach Ansicht von NOL-Chef Ronald Widdows den Wirtschaftsstandort Hamburg stärken. "Das Leistungsvermögen eines zusammengeschlossenen Unternehmens böte Hamburg und seinem Umland das bestmögliche Servicespektrum. Über die Zeit würde hierdurch deutlicher Wert für Hamburg und sein maritimes Umfeld geschaffen", so Widdows weiter.

Zudem will der NOL-Chef im Falle eines Zuschlags für Hapag-Lloyd das Gespräch mit der Hamburger Politik suchen. "Sie können sicher sein, dass wir die Interessen von Hapag-Lloyd und der Stadt Hamburg sehr ernst nehmen. Wenn wir als favorisierter Bieter ausgewählt werden sollten, werden wir den direkten Dialog mit den Vertretern von Hapag-Lloyd und der Stadt Hamburg suchen, um deren Interessen in einem möglichen gemeinsamen Unternehmen zu berücksichtigen."