Coupons und Rabattmarken

Der erste Coupon der Geschichte stammt wahrscheinlich aus den USA und wird dem Unternehmer C.W. Post zugesprochen. 1897 soll er als erster einen Gutschein in eine Packung Frühstücksflocken gepackt haben. Doch auch wenn die Geschichte des Coupons in den USA begann, müssen sich die Deutschen nicht hinter den Amerikanern verstecken. Schließlich sammelten Millionen Deutsche bis ins Jahr 1980 Rabattmarken, um sich mit ihnen einen Preisvorteil zu sichern. Ihre beste Zeit hatten die Marken in der Nachkriegszeit, später wurden sie von Sonderangeboten weitgehend verdrängt. Der wesentliche Unterschied zwischen den Marken und den Coupons liegt in der Höhe des gewährten Rabatts. Erst seit dem Fall des Rabattgesetzes im Jahr 2001 ist es dem Handel möglich, mehr als drei Prozent Preisnachlass und kleine Geschenke beim Kauf eines Produktes zu gewähren. Das macht Couponsysteme wie bei den Hamburgischen Electricitäts-Werken möglich, in deren Kundenzeitschrift Gutscheine im Wert von mehreren Hundert Euro enthalten sind.

( bob )

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