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"Is mir egal“-Sänger Kazim Akboga ist tot

Kazim Akboga war der Star in einer Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe.

Kazim Akboga war der Star in einer Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe.

Foto: imago stock&people / imago/Thomas Lebie

Bei DSDS trat er erstmals in Erscheinung, ein Werbevideo für die Berliner Verkehrsbetriebe machte den 34-Jährigen schließlich bekannt.

Berlin.  Trauer um den Berliner Sänger Kazim Akboga: Mit 34 Jahren starb Akboga in Berlin, wie sein Management der „Berliner Morgenpost“ bestätigte. „Wir sind sehr traurig, da wir mit ihm einen lieben Mitmenschen und einen begabten, sehr intelligenten und hochsensiblen Künstler verloren haben“, hieß es. Nach Rücksprache mit der Familie wolle man keine Einzelheiten zu seinem Tod mitteilen.

Auch bei Facebook schrieb das Management: „Traurige Nachricht: Kazim lebt nicht mehr. Das Management bittet auch im Namen seiner Familie, dies hier auf Facebook mit dem gebührenden Respekt zu behandeln.“

Spekulationen über Suizid

Einem Bericht der „BZ“ zufolge handelt es sich um einen Suizid. Akboga habe zuletzt mit einer psychischen Erkrankung zu kämpfen gehabt und sei auch deshalb in Behandlung gewesen. Der Sänger hatte mit seinem Video „Is mir egal“ überregionale Popularität erlangt. Dabei handelt es sich um einen Teil der Werbekampagne „Weil wir Dich lieben“ der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Bei Facebook taten viele Menschen ihre Anteilnahme kund, drückten auch der Familie ihr Mitgefühl aus.

Anmerkung der Redaktion: Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

Dieser Text ist zuerst auf morgenpost.de erschienen.