Hamburgs alternative Seele: die Schanze

Einst haben Autonome die Rote Flora besetzt. Heute finden es Werber cool, gegenüber Bier zu trinken. Die Handelskammer sieht die Rote Flora als Standortfaktor, der neue Hausbesitzer lobt die Hausbesetzer. Ist da was schiefgelaufen? Eine Stadtteilreportage aus dem neuen Geo Special Hamburg.

Manchmal scheint es, als wäre alles wieder so wie früher. Dann werfen vermummte Demonstranten Steine und entzünden Barrikaden, dann rücken Polizisten vor und fahren Wasserwerfer auf. Straßenkampf vor der "Roten Flora"! Ein paar Stunden lang wirkt es dann, als sei das Schanzenviertel der Gazastreifen, und am nächsten Tag heißt es, die Rote Flora sei ein "Terrornest".

Abweisend steht sie dort, wo sich eine Straße namens Schulterblatt zum Platz erweitert - angekohlte Ruine, Mythos der autonomen Szene, Heimat einer extremen Linken, die anders als die bürgerliche Masse leben will. Das ehemalige Varietetheater ist das letzte besetzte Haus in Hamburg, ein Relikt aus Zeiten, da die feine Hansestadt so oft mit ihren randalierenden Hafenstraßenbewohnern in der Tagesschau gastierte.

Der Haupteingang der Roten Flora ist zugemauert, die Fassade beschrieben mit Parolen wie "Castor stoppen!", "Naziladen dichtmachen!". Vor dem Seiteneingang liegt Müll: leere Flaschen, Plakatfetzen, eine Kloschüssel, ein alter Monitor. Die Rentner des Viertels halten die Luft an, wenn sie an dem besetzten Haus vorbeistiefeln. Das Schanzenviertel schreckt viele Menschen ab. Doch noch mehr zieht es an.

Die Sommernacht ist lau, auf dem Platz gegenüber der Roten Flora stehen Dutzende Biertische, an denen Hunderte gutgelaunter junger Leute sitzen; ihr Lachen schallt an den Mietshäusern hinauf. Ein Obdachloser schnorrt sich an den Tischen entlang, dann hält ein Auto mit einem Anhänger - die fahrende Bühne einer Band, deren Gitarrist ein atemloses Solo fetzt, bevor sich alle auf quietschenden Reifen davonmachen. Deswegen kommt man her: wegen der lässigen Lebensart und der schick schäbigen Bars, wegen der thailändischen Imbißbuden, Vinyl-Shops und Szene-Boutiquen. Vielleicht sogar wegen der Nähe zum radikalen Widerstand.

Das Schanzenviertel.

Schon sein Name hat eine gewisse Militanz, und die ist Geschichte. 1682 entstand hier die "Sternschanze", eine sternförmige Festungsanlage, mit der sich die Hamburger gegen die Dänen zu verteidigen suchten, deren König angriffslustiger war als jeder Autonome. Die kleine Fläche des Schanzenviertels verteilte sich damals auf zwei Länder, heute auf vier Stadtteile. Trotzdem hat das Quartier stets seine Eigenheit behauptet: Ein bißchen räudig ist es, aber charmant, die alternative Seele von Hamburg.

Fast 40 Prozent der knapp 10 000 Einwohner wählten bei der Bürgerschaftswahl 2004 Grün. Rund 20 Prozent der Anwohner sind Ausländer. In den 1960er Jahren war das Viertel arm und heruntergekommen, dann wurde es schick, heute leben nur noch zwei Prozent der Anwohner von staatlichen Leistungen. Die Mieten sind in die Höhe geschossen, auf den Dächern wohnen Großverdiener in luxuriösen Penthouses. Seit Jahrzehnten befinden sich die Bewohner des Schanzenviertels in einem Spagat, zerrissen zwischen dem Wunsch, alles so zu lassen, wie es ist, und den Verlockungen einer Stadtteilsanierung.

Schon die Besetzung der Roten Flora 1989 war Ausdruck dieses Konflikts. "Wir wollten die Schanze vor der Yuppisierung bewahren", sagt Andreas, 39 Jahre alt. Von Beruf ist er Altenpfleger, in seiner Freizeit Autonomer. Er trägt die Haare kurz, den Bürgerschreck sieht ihm keiner an. "Ich bin ein Mittelklasse-Autonomer", präzisiert er lächelnd. Seinen Nachnamen will er nicht nennen. Andreas ist Besetzer der ersten Stunde. Im Frühjahr 1988 wollte ein Investor das heruntergekommene Theater abreißen und auf dem Grundstück ein Musicalhaus errichten lassen. Viele Anwohner fürchteten, die Aufwertung des Viertels würde die Mieten hoch- und die Armen vertreiben. Bald brannten nachts die Bagger.

Die Musical-Investoren tauschten den besetzten Boden beim Bezirksamt gegen ein zugiges Ersatzgrundstück. "Wir waren selbst überrascht, daß so ein Millionenprojekt durch unseren Aufstand im Gemüsebeet verhindert werden konnte", sagt Andreas. Seither führt der Überrest des alten Theatergebäudes, das ehemalige Foyer, sein merkwürdiges Eigenleben.

Bevor Andreas mit Journalisten sprechen darf, muß er sich vom 20köpfigen Plenum der Flora eine Erlaubnis erteilen lassen, denn "nur autorisierte Meinungen werden veröffentlicht". Jedes Flugblatt wird von allen abgesegnet. "Das ist auf Dauer anstrengend, wir planen längst nicht mehr in jedem Raum die Weltrevolution." Im Inneren des düsteren Gebäudes geht es denn auch tatsächlich weitaus geordneter zu, als es die kaputte Fassade vermuten läßt. Fluchtwege wurden gekennzeichnet, Feuerlöscher aufgehängt, Decke und Säulen mit brandsicherer Farbe gestrichen. "Sogar die Müllabfuhr bezahlen wir", sagt Andreas. "Das ahnt der gemeine Bürger gar nicht."

Die "Floristen" organisieren Solidaritätskonzerte für südamerikanische Indios, siebdrucken Plakate und archivieren linke Flugblätter, machen Fahrräder winterfest und proben Hardcore-Songs. Zweimal die Woche bereiten Kochkollektive in der "Volxküche" veganisches Essen zu, den Teller zu 1,50 Euro oder für umsonst.

Das Cafe der Flora grenzt an einen kleinen Park. Auf einer Empore sitzt ein zeichnender Student mit Irokesenkamm, ein abgemagerter Kerl in Lederjacke dreht sich einen Joint, ein aufgetakelter Transvestit blendet ihn mit einer Taschenlampe. An einem Computer schaut sich ein junger Skater die Bilder von der letzten Straßenschlacht an, am Tresen schnippelt das Kochkollektiv vergilbten Brokkoli. Die Gäste trinken "Mate" oder "Bionade". Alkohol ist verpönt. "Am Anfang gab es hier Alkprobleme", sagt Andreas. Nur bei Konzerten wird inzwischen Bier verkauft, die einzige Einnahmequelle.

"Es dauert manchmal Jahre, bis etwas fertig wird", sagt Andreas, "wir haben hier kubanisch-sozialistische Verhältnisse." Die Treppe hinauf geht es zum hart erkämpften Toilettenanbau. Jahrelang blieb er nach dem Bau leer, bis jemand billige DDR-Kloschüsseln ergatterte. Doch die paßten nicht an die westdeutschen Rohre, und weil kein Geld da war, mußte wieder gewartet werden. "Die Fliesen hat dann das Landeskriminalamt gelegt", sagt Andreas und grinst. Immer wieder werden verdeckte Ermittler eingeschleust. "Die fliegen irgendwann auf und werden dann sofort abgezogen."

Seit 17 Jahren währt dieses Katz-und-Maus-Spiel. Im ersten Stock der Flora, im "Archiv der Sozialen Bewegungen", liegen Verfassungsschutzberichte, die davon erzählen. Einer der Archivare holt zwei Pappschachteln aus dem Regal: "Was die schreiben, darf man aber nicht alles glauben. Die brauchen uns, um ihren Klub zu rechtfertigen."

Umgekehrt gilt das genauso. Was wäre ein autonomes Projekt ohne seine Feinde?

Aber sind diese "Rotfloristen" überhaupt noch die gleichen Leute, die eine Bank verwüstet, Autos demoliert, Pflastersteine ausgegraben und auf Polizisten geworfen haben? All das ist im Schanzenviertel schon vorgekommen. Zuletzt gab es Randale, weil der Wasserturm im Schanzenpark in ein Messehotel umgebaut wird. Bei Baubeginn liefen 1000 zornige Demonstranten auf, von 1500 Polizisten in Schach gehalten. Viele der jungen Randalierer stammten von außerhalb Hamburgs, mit der Flora haben sie kaum etwas zu tun. "Räuber und Gendarm spielen", kommentiert Alt-Florist Andreas das Hin und Her am Bauzaun.

"Nur ein Restkern älterer Florakämpfer hält die Flora-Projektidee notdürftig am Leben", schrieben Verfassungsschützer schon 1997. Und Andreas gibt zu: "Viele Jugendliche gehen lieber zu Attac, anstatt in der Flora diffuse Basisarbeit zu leisten."

Zwar wird die Rote Flora von rund 300 meist sehr jungen Leuten genutzt, doch "die meisten konsumieren das Gebäude nur, wollen aber keine Verantwortung", sagt Hansi, 46. Auch er war von Anfang an dabei, auch er will nur mit seinem Vornamen auftreten. Jeden Montag schraubt er mit Gleichgesinnten in der Motorradwerkstatt im Keller an alten Maschinen, eine der liebgewonnenen Routinen, die das Haus in Gang halten.

Hansi ist Vorstandsmitglied und Kassenwart des Vereins Flora e. V., und beim Gedanken an die nächste Gasrechnung - "600 Euro im Monat!" - wird ihm ganz anders. Den Heizkessel spendete der Bezirk Altona. Als Hansi das den Jugendlichen von der "Baugruppe" erzählte, waren sie entsetzt. "Mach sofort die Heizung aus!" rief ein Junge mit Nasenring. Nur der Ruch der Illegalität zieht Nachwuchs an.

"Schreib nicht zu gut über uns", sagt Hansi, "wir haben einen schlechten Ruf zu verlieren."

Nichts ist so gefährlich für die Rote Flora wie der Friede, der nun meist über ihr liegt. Für 370 000 Mark hat das Bezirksamt Altona die Flora vor fünf Jahren an den 48jährigen Hamburger Immobilienkaufmann Klausmartin Kretschmer verkauft. Er duldet die Floristen und läßt so ihren Widerstand ins Leere laufen. Natürlich verdächtigen sie ihn des Schlimmsten. Will Kretschmer die Rote Flora in eine Szenebar verwandeln?

Es ist schwerer, den Hausbesitzer zu treffen als die Hausbesetzer. Es kommt vor, daß Klausmartin Kretschmer wochenlang nicht zurückruft, um einen endlich vereinbarten Termin eine Stunde vorher abzusagen. Trifft man ihn dann endlich, ist er allerdings höflich, lacht viel und erzählt begeistert. Zum Beispiel von der besonderen Maltechnik, mit deren Hilfe die frisch gestri- chenen Wände seiner riesigen Villa an der Elbchaussee wie verwittert aussehen. Nur ein kleiner Tisch und zwei Schulstühle stehen darin. Solange Kretschmer keinen Mieter hat, nutzt er sie als "Denkdomizil".

Kretschmer benutzt viele solch blumiger Ausdrücke. Er ist "Sympathisant" der Anthroposophie. In manchen Zeitungen wurde behauptet, er gehöre der Sekte Scientology an, wohl, weil das so ähnlich klingt. Anthroposophie aber hat mehr mit Waldorfschulen zu tun und mit der Lehre vom inneren Ausgleich. Den habe er in seinem Leben immer gesucht, sagt Kretschmer. Erst ließ er sich, ganz Großneffe des berühmten U-Boot-Kommandanten Otto Kretschmer, zum Offizier ausbilden, um sich "für Werte einzusetzen". Dann, nach dem Nato-Nachrüstungsbeschluß und "intensiver Auseinandersetzung mit meinem Tagebuch", verweigerte er den Kriegsdienst und wurde Heilpraktiker.

Inzwischen lebt er davon, verfallene Baudenkmäler von der Stadt zu kaufen, sie zu renovieren und lukrativ zu vermarkten. Zuletzt vermietete er seine Oberhafenkantine an den Fernsehkoch Tim Mälzer.

Was haben Sie mit der Flora vor?

"Nichts", sagt Kretschmer.

Wie bitte?

"Ich finde ,positive Anarchie' sehr sympathisch. Ich möchte sinnlos Gutes tun und wahllos Schönes schaffen."

Warum haben Sie die Flora gekauft?

"Es reizt mich, einen Ort zu schaffen, der frei ist vom Verwertungsdruck der Immobilienbranche."

Kretschmer ist nicht zu fassen. Und gerät ins Schwärmen über die Ruine, die ihn jedes Jahr 20 000 Euro kostet. "Die Flora ist ein Kraftort. Eine Samenbank für alternative Gesellschaftskonzepte. Wenn wir uns mal festgefahren haben, werden wir sie vielleicht brauchen." Solch weihevollen Worte wünscht sich kein Hausbesetzer von dem, der sein schlimmster Feind sein sollte. Natürlich ergäbe die Flora, kernsaniert, ein wunderbares Restaurant, mitten auf dem Schulterblatt. Nie aber gäbe Kretschmer zu, daß dies sein Fernziel sein könnte.

Im Park hinter der Roten Flora ist Kletterstunde. Mit schiefen Helmen und ungelenken Verrenkungen ziehen sich zwei Jungen an der Wand des Bunkers hoch, der seit dem Zweiten Weltkrieg im Schanzenviertel steht. Seine 20 Meter hohen Wände sind besprüht mit Graffiti, täglich wech- seln die Motive. Auch jetzt hocken zwei Teenager in Baggypants vor ihren Malereien, ein dritter fotografiert sein fertiges Werk mit einer Digitalkamera. Zwei junge Türken schauen zu den kletternden Kindern hinauf und stacheln einander an, es auch zu versuchen. "Ej, geht nicht, Dicker, der Helm macht Frisur kaputt", sagt der eine. "Ej, da quetscht du dir doch die Eier ab, Dicker", sagt der andere.

"Für genau solche Kids, die auf der Straße rumhängen, machen wir das hier", sagt der Pädagogikstudent Felix Christinger, 31 Jahre alt, der die Klettergruppe leitet. Christinger ist einer der Anwohner, die sich um den kleinen Park kümmern, den sie "Grüne Flora" genannt haben. In den Schulferien baut er hier mit Kindern Sitzbänke, manchmal gärtnern sie. Gern würde die Grüne Flora die Rote Flora mitbenutzen, doch der Plan stößt nicht auf Gegenliebe. "Die Rote Flora hat mit niemandem im Viertel etwas zu tun, weil sie mit niemandem etwas zu tun haben will", sagt Christinger. "Die hören nie auf das, was sich die Anwohner wünschen."

Morgens, wenn die Sonne scheint, wirkt die "Piazza" vor der Flora, als läge sie in Rom, Lissabon oder Istanbul. Fotografen und Werbetexter auf dem Weg zur Arbeit schlürfen hier schnell noch einen galao, einen portugiesischen Milchkaffee, Grafikerinnen lassen sich beim Simsen von der Morgensonne streicheln. Bunt und unübersichtlich ist die "Piazza", das reservierte, kühle Hamburg weit weg.

Nicht zuletzt deshalb leben viele Musiker hier, solange sie sich die Mieten noch leisten können. So sehr identifizieren sie sich mit ihrem Viertel, daß es sogar zwei "Schanzensampler" gibt, CDs, die ausschließlich von Musikern aus dem Viertel bespielt worden sind. Heimatmusik.

Die Rote Flora steht dem trendigen Treiben auf der Piazza wie ein Vorwurf gegenüber, doch kaum jemand nimmt sie wahr. "Ach, die ist besetzt?" fragt Martin Hubert erstaunt. Hubert ist 43 Jahre alt, Geschäftsführer der Agentur Interone, einer Tochterfirma des Werbemultis BBDO. Sein Büro liegt dem besetzten Haus schräg gegenüber, im Dachgeschoß einer ehemaligen Pianofabrik. Früher hatten Fotografen hier ihre Ateliers, dann wurde saniert, die ersten Agenturen kamen.

Ende der 1990er Jahre startete in der Pianofabrik das Unternehmen von Peter Kabel durch, spezialisiert auf Internetdesign. Die Mitarbeiter ackerten damals fast rund um die Uhr, "aus Begeisterung. Das war, als ob man sich ein neues Weltverständnis baut", erinnert sich Hubert. Ein Jahr später war der Goldrausch vorbei, die Firma pleite, die Branche angeschlagen. "Da haben wir dann Insolvenzpartys auf den Dächern gefeiert, jeder brachte ein paar Würstchen mit." Martin Hubert lächelt: "Die Insolvenz war eine schöne Zeit."

Er kann sie verklären, denn ihm hat sie genützt. Für das internationale Werbenetzwerk BBDO kaufte er dem Insolvenzverwalter das Deutschlandgeschäft von Kabel New Media ab. Heute blüht die Werbebranche in der Schanze wieder, ist Martin Hubert Chef und am Umsatz beteiligt. Er könnte sich ein Penthouse auf einem Dachgeschoß leisten, wohnt aber lieber in seiner WG im Schanzenviertel. "Werber sind Individualisten, uns gefällt die Nähe zum Trash", sagt Hubert, "wir mögen das Flair des Anrüchigen." Er trägt seinen Pony lang, an den Beinen Jeans, und höbe man ihn hoch und stellte ihn auf die andere Straßenseite neben den Hausbesetzer Andreas, so wäre ihr Stil kaum zu unterscheiden.

An warmen Sommerabenden, schätzt Hubert, säßen rund 80 Prozent der Hamburger Werber an den Biertischen gegenüber der Flora. Auch die Kunden mögen das "authentische Krawallgebiet". Wenn die Abgesandten von BMW aus München kommen, meint Hubert, "fühlen sie sich hier so wohl wie Schweinchen unter einer Wärmelampe".

Jeder von denen habe einen Lieblingsimbiß im Viertel, "die gehen übers Kopfsteinpflaster und schreien ,Hurra!'" Das sei so wie in der Bronx, die von den New Yorkern zurückerobert wurde. "Die Leute fänden es wahrscheinlich noch geiler, wenn in der Schanze jeden Tag Schießereien wären."

Es ist die Ironie der Geschichte, daß der autonome Widerstand gegen die etablierte Gesellschaft nun Werbern hilft, Geld zu verdienen. Nicht einmal die Autonomen machen sich noch Illusionen: "Wir stellen die subkulturelle Kulisse", sagt der Hausbesetzer Andreas. An dem Versuch, die Yuppisierung des Viertels aufzuhalten, hätten sie sich verhoben.

"Wahrscheinlich", so ahnt Andreas, "war die Flora sogar Motor der Entwicklung."

Zum dritten Mal nach 1983 und 2001 widmet sich ein GEO Special dem Thema "Hamburg". Die Jubiläumsausgabe zum 25jährigen Bestehen der Reihe berichtet über Visionen und Projekte wie die HafenCity, die neue Reeperbahn, noble Sportvereine, Museen für Kinder, Naturschutzgebiete und Tips von Prominenten.

GEO Special Hamburg. 180 S.; 7,80 Euro .

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