Felix will bei der Ski-WM mal der Glückliche sein

Regina Gasper

Felix Neureuther (20), Sohn von Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, stand schon als Kleinkind auf Skiern und ist als Slalom-Spezialist heute ein ganz Großer. Er zählt zu den jungen Wilden, denn er kann, sagen Experten, mit einem guten Lauf die gesamte Weltelite ärgern. Beobachter loben seinen Stil: ruhig im Oberkörper, eng an den Toren.

Neureuther kann die Sache aber auch verhauen, wie in der Generalprobe zur WM in Bormio/Italien, als er nicht ins Ziel kam. Nach einer Herzbeutelentzündung im Sommer 2004, gleich nach dem Abi, mußte der Mann aus Garmisch-Partenkirchen lange pausieren. Im Dezember war er mit einer sensationellen Leistung zurück - Platz sechs im ersten Slalom des Winters in Beaver Creek. Die Deutschen hoffen, daß er in der letzten WM-Woche noch eine Medaille holt - er startet im Riesenslalom am 9. Februar und im Slalom am 12. Februar. - Und was liest der Mann so? Die Bücher von Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong!

( reg )

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