Berlin. Wie 2023 räumt auch bei der diesjährigen Berlinale ein Dokumentarfilm („Dahomey“) den Goldenen Bären an. Alle Preisträger im Überblick.

Der Dokumentarfilm „Dahomey“ von der in Frankreich geborenen Regisseurin Mati Diop hat den Goldenen Bären der 74. Berlinale gewonnen. Das gaben die Filmfestspiele am Samstagabend in Berlin bekannt.

Wie im letzten Jahr („Sur l’Adamant“; Regie: Nicolas Philibert) siegt ein Dokumentarfilm. Ein überraschender Gewinner. Die Wahl ist vor allem ein Statement einer Jury mit der ersten schwarzen Präsidentin (Lupita Nyong‘o). Denn filmisch ist „Dahomey“ nichts Aufregendes: ein braver, konventioneller, gerade mal 67 Minuten kurzer Arte-Dokumentarfilm.

Berlinale-Eröffnung: Stars im Blitzlichtgewitter auf dem roten Teppich

weitere Videos

    Auch die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger der 74. Berlinale stehen fest. Ein Überblick:

    Goldener Bär für den besten Film: „Dahomey“ von Mati Diop

    Silberner Bär Großer Preis der Jury: „Yeohaengjaui pilyo“ („A Traveler‘s Needs“) von Hong Sangsoo

    Silberner Bär Preis der Jury: „L‘Empire“ von Bruno Dumont

    Martin Scorsese auf der Berlinale mit Ehrenbär ausgezeichnet

    weitere Videos

      Silberner Bär für die beste Regie: Nelson Carlos De Los Santos Arias für „Pepe

      Silberner Bär für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle: Sebastian Stan in „A Different Man“

      Silberner Bär für die beste schauspielerische Leistung in einer Nebenrolle: Emily Watson in „Small Things Like These“

      Silberner Bär für das beste Drehbuch: Matthias Glasner für „Sterben

      Silberner Bär für herausragende künstlerische Leistung: Kameramann Martin Gschlacht für „Des Teufels Bad“ (dpa/fmg)