München. Zwischen München und Ingolstadt ist es zu einem Bahn-Unfall gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt, die Strecke zeitweise gesperrt.

Bei einem Zugunfall auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt sind am Freitag nach vorläufigen Angaben der Polizei sieben Menschen leicht verletzt worden. Ein ICE und ein Regionalzug hätten einander an einer Weiche am Bahnhof in Reichertshausen (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm) „gestreift“, sagte eine Polizei-Sprecherin. Ob einer oder beide Züge bei dem Vorfall entgleisten, blieb zunächst unklar. Die Bahnstrecke wurde für mehrere Stunden gesperrt. Polizei und Rettungskräfte waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Laut Augenzeugen, die sich zum Zeitpunkt des Beinahe-Unglücks in dem ICE befanden, habe der Zug stark abgebremst und dann gewackelt. Passagiere stünden nun „auf der Strecke“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt. Zunächst sei man davon ausgegangen, dass es fast zu einem „Frontalzusammenstoß“ gekommen sei. Inzwischen steht laut Polizei fest, dass beide Züge in Richtung München unterwegs waren. Die beiden Züge wurden evakuiert.

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Die Deutsche Bahn gab die Strecke schließlich kurz vor 3 Uhr am Samstagmorgen wieder frei. Die Unfallursache ist bisher noch unklar.