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Afrikanische Schweinepest: Deutsche Hausschweine infiziert

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Das sind die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest

Das sind die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest

Wenn Wildschweine mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind, lässt sich die Ausbreitung des Virus kaum eindämmen. Eine Gefahr für Landwirte. Es drohen Massenschlachtungen, sollten Viehbestände betroffen sein.

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Bei Hausschweinen in Brandenburg sind die ersten Fälle der tödlichen Afrikanischen Schweinepest entdeckt worden. Was ist die Ursache?

Berlin. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat in Deutschland erstmals auf Hausschweine übergegriffen. Das Virus wurde bei einem Bio-Betrieb im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße mit rund 200 Schweinen sowie bei einem Kleinsthalter mit zwei Tieren im Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen. Das teilten das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie das brandenburgische Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz mit.

Seit fast einem Jahr grassiert das Virus in Deutschland, betroffen waren bislang allerdings nur Wildschweine. Fast 1270 Fälle wurden laut Ministerium allein in Brandenburg nachgewiesen. Die Schweinepest ist für Menschen ungefährlich. Für Schweine ist das hochansteckende Virus aber in der Regel unheilbar und tödlich. Eine Impfung gibt es bislang nicht.

Afrikanische Schweinepest über Osteuropa nach Deutschland

Um die beiden betroffenen Betriebe sollen jetzt Schutzzonen und Überwachungszonen eingerichtet werden. Sämtliche Tiere in den beiden Beständen würden getötet und unschädlich beseitigt. „Wichtig ist nun, dass wir zügig die Ursache für den Eintrag in die Schweinebestände finden, damit wir wissen, welchen Weg das Virus genommen hat“, teilte Landesministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) mit. „Dass die Fälle offenbar schnell gefunden wurden zeigt, dass das Tierseuchenmonitoring funktioniert.“

Landwirte fürchteten schon lange, dass die Krankheit von infizierten Wildschweinen auch auf Nutzschweine übergreifen würde. Die Seuche hat sich über Osteuropa nach Deutschland ausgebreitet. Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen haben deshalb bislang einen rund 670 Kilometer langen ASP-Schutzzaun nach Polen und Osteuropa gebaut. Ein zweiter Zaun ist in Planung.

Nonnemacher appellierte an die Landwirte, „die strengen Biosicherheitsmaßnahmen strikt weiter einzuhalten, gerade auch in Kleinstbetrieben, um weitere Ausbrüche in Hausschweinehaltungen zu verhindern.“

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(amw/dpa)