Corona

Weihnachtsmarkt: Leipzig feiert ohne Glühwein und Bratwurst

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Weihnachtsmarkt an Berliner Gedächtniskirche geöffnet

Weihnachtsmarkt an Berliner Gedächtniskirche geöffnet

Zum dritten Mal seit dem Anschlag im Dezember 2016 kann der Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz wieder besucht werden.

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Große Veränderungen auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt: Wegen der Pandemie müssen die Besucher auf Glühwein und Bratwürste verzichten.

Leipzig. In diesem Jahr wird es große Veränderungen auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt geben: Wie die Stadt am Montag mitgeteilt hat, müssen Besucher in Zukunft auf ihre geliebten Bratwürste und selbst Glühwein verzichten. Bei den Abstrichen handele es sich um Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir wollen vor allem die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen. Und wir wollen, dass sie Weihnachten ihre Familien besuchen können“, sagte Oberbürgermeister Burkhard Jung. Ein traditioneller Markt könne aufgrund der aktuellen Situation nicht wie gewohnt stattfinden. Um zumindest ein wenig festliche Stimmung in das sächsische Bundesland bringen zu können, müssen beliebte Aspekte eines herkömmlichen Weihnachtsmarkts wegfallen.

Keine Bratwurst, kein Glühwein: Das bietet der Leipziger Weihnachtsmarkt noch an

Obwohl sich die Besucher also nicht auf eine Wurst und eine Tasse warmen Glühwein einstellen können, werden andere Leckereien auch weiterhin angeboten: An Lebkuchen und Stollen soll es auf dem Weihnachtsmarkt in Leipzig nicht mangeln – ebenso wenig an Geschenken. Dennoch müsse die Menschenmenge rund um den Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz und die Größe der Veranstaltung an sich deutlich reduziert werden.

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Wegen Corona: Auch weitere Städte passen ihre Weihnachtsmärkte an

Neben Leipzig haben auch weitere sächsische Städte ihre Konzepte für den jährlichen Weihnachtsmarkt angepasst. Dresden habe vor, die Fläche des Striezelmarkts auszuweiten und die Gastronomiestände zu entzerren. 40 der 230 Händler sollen verlagert werden, und zwar vom Altmarkt an die Elbe. Das betreffe selbst die Stufenpyramide und das historische Riesenrad. Das berühmte Stollenfest werde allerdings nicht stattfinden. Die Stadt Chemnitz kündigte am 19. Oktober an, den Weihnachtsmarkt ganz abzusagen. (day/dpa)

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