US-Politik

Simpsons kontern Kritik von Trump-Beraterin an Kamala Harris

Trump bezweifelt Harris' Recht auf Kandidatur als Vizepräsidentin

US-Präsident Donald Trump hat offen in Frage gestellt, ob die oppositionelle Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris als Tocher von Einwanderern die zweithöchste Position im Staat besetzen darf.

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Nachdem Jenna Ellis, Beraterin von Trump, die Stimme von Harris mit der von Marge Simpson verglichen hat, wehrt sich die Comic-Figur.

Washington. Die Zeichentrick-Familie „Die Simpsons“ ist von einer Beraterin des US-Präsidenten Donald Trump in den Wahlkampf gezogen worden – und ist darüber anscheinend nicht amüsiert.

Die Beraterin Jenna Ellis, hatte die Stimme der demokratischen Vize-Kandidatin Kamala Harris am Mittwoch in einem Tweet mit der von Marge Simpson verglichen. „Die Simpsons“ veröffentlichen am Freitag ihrerseits ein Video mit der Mutter von Bart, Lisa und Maggie Simpson in der Hauptrolle. In dem kurzen Clip beschwert sich die Zeichentrickfigur über den Vergleich. „Normalerweise mische ich mich nicht in die Politik ein“, sagt Marge darin mit ihrer etwas krächzenden, knorrigen Stimme. Aber: „Lisa hat gesagt, dass sie (Jenna Ellis) das nicht als Kompliment meint.“

„Simpsons“ nehmen auch Trump aufs Korn

Als „gewöhnliche Vorstadt-Hausfrau“ beginne sie, sich wenig geachtet zu fühlen, fügt Marge hinzu. Damit verteilte sie einen Seitenhieb auf einen Tweet von Trump vom vergangenen Mittwoch. Darin schrieb der US-Präsident, „die Vorstadt-Hausfrau“ werde bei der Wahl im November für ihn stimmen.

Trump hatte damit Kritik und Rassismus-Vorwürfe auf sich gezogen, weil er seine Aussage auf ein Wohnungsbauprogramm bezog, das er beendet hatte. Trump behauptete, die Hausfrauen würden sich nun sicherer fühlen können, weil nun keine Häuser für schlechter Verdienende mehr in ihren Nachbarschaften gebaut würden. Die Häuser in dem unter Präsident Barack Obama gestarteten Programm werden oft von Schwarzen und Lateinamerikanern bewohnt.

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(dpa/jas)