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Haftbefehl: Deutscher Rapper mit Schussverletzung in Klinik?

Haftbefehl, hier bei einem Auftritt am Helene-See bei Frankfurt/Oder, soll laut einem Bericht mit einer Schussverletzung im Krankenhaus liegen.

Haftbefehl, hier bei einem Auftritt am Helene-See bei Frankfurt/Oder, soll laut einem Bericht mit einer Schussverletzung im Krankenhaus liegen.

Foto: EIBNER/Daniel Lakomski / imago/Eibner

Der Rapper Haftbefehl soll mit einer Schussverletzung im Krankenhaus liegen. Laut einem Bericht hat er sich selbst ins Bein geschossen.

Berlin/Darmstadt. In Darmstadt ist am Donnerstag ein 34 Jahre alter Mann mit einer Schussverletzung in ein Krankenhaus gekommen. Laut Polizei Beamten habe sich dieser gegenüber den Beamten „äußerst unkooperativ“ verhalten. Wie und warum es zu der Verletzung kam, konnte die Polizei daher bislang nicht sagen, genauso wenig machte sie Angaben zur Identität des Verletzten. Laut Hessischem Rundfunk handelt es sich allerdings um den Rapper Haftbefehl.

Laut einem Bericht auf hessenschau.de fügte sich der Musiker aus Offenbach die Verletzung versehentlich selbst zu – unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Auch das bestätigte die Polizei nicht. Zu den Ermittlungen hieß es nur, die Meldeanschrift des Mannes und eine Bar im Landkreis Darmstadt-Dieburg seien durchsucht, aber keine Beweismittel gefunden worden.

Haftbefehl, mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan, brachte 2010 sein erstes Solo-Album („Azzlack Stereotyp“) raus und war seitdem mehrfach in den Charts vertreten. Sein prägendster Song ist „Chabos wissen, wer der Babo ist“. Der Song schaffte es 2012 bis auf Platz 30 in den Single-Charts und war insgesamt 13 Wochen in dem Ranking vertreten.

(ba)