Berlin

Auto fährt in Fußgängergruppe – fünf Verletzte

Ein Autofahrer verlor im Berliner Stadtteil Charlottenburg offenbar nach gesundheitlichen Problemen die Kontrolle über seinen Wagen und schlitterte in eine Menschengruppe vor einem Café.

Ein Autofahrer verlor im Berliner Stadtteil Charlottenburg offenbar nach gesundheitlichen Problemen die Kontrolle über seinen Wagen und schlitterte in eine Menschengruppe vor einem Café.

Foto: PAWEL KOPCZYNSKI / REUTERS

In Berlin ist ein Auto in eine Menschengruppe gefahren. Die Feuerwehr geht von einem Unfall aus.

Berlin.  Bei einem Unfall im Berliner Stadtteil Charlottenburg sind am Freitagmittag fünf Personen verletzt worden, darunter der Fahrer des Unfallwagens. Ein Auto war in ein Café geschlittert, vor dem sich mehrere Menschen aufhielten.

Zwei Personen sollen laut einem Feuerwehrsprecher lebensbedrohliche Verletzungen erlitten haben, drei weitere wurden weniger schwer verletzt. Die Feuerwehr wurde gegen 12.25 Uhr alarmiert.

Laut Augenzeugenberichten kam der Wagen über eine Brücke und scherte dann plötzlich nach links aus. Das Auto soll über die Gegenfahrbahn im spitzen Winkel an eine Hauswand geprallt sein. Von dort sei es über den Bürgersteig weiter in Richtung eines Cafés und eines Blumenladens geschlittert. Mehrere Passanten konnten sich noch rechtzeitig durch Sprünge in Sicherheit bringen.

Nach Angaben eines Sprechers musste die Feuerwehr weitere Kräfte wegen des schweren Gebäudeschadens nachalarmieren. Die Einsatzkräfte gehen von einem Unfall aus. Möglicherweise hatte der Fahrer des Unfallautos akute gesundheitliche Probleme und verlor deswegen die Kontrolle über den Wagen. Ein Augenzeuge will dies beobachtet haben. Die Feuerwehr war mit 30 Kräften vor Ort.

Dieser Artikel ist zuerst auf morgenpost.de erschienen.