Berlin

Autofahrer rast nach Verfolgungsjagd in U-Bahnhof

Der nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei verunfallte Pkw steht im U-Bahnhof Rathaus Spandau.

Der nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei verunfallte Pkw steht im U-Bahnhof Rathaus Spandau.

Foto: Paul Zinken / dpa

Weil nach seinem Kennzeichen gefahndet wurde, wollte die Polizei einen Autofahrer kontrollieren. Dieser gab Gas – mit fatalem Ausgang.

Berlin.  Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ist ein Mann am Sonntagabend mit seinem Wagen in den U-Bahnhof Rathaus Spandau gerast. In einer Zwischenebene des Bahnhofs angekommen, prallte er gegen eine Säule und kam zum stehen. Verletzte gibt es nicht. Der Fahrer wurde festgenommen. Drei weitere Insassen sind flüchtig.

Hintergrund ist laut Polizei eine Verkehrskontrolle. Die Kennzeichen des Fahrzeugs waren zur Fahndung ausgeschrieben. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, gab dieser Gas und drehte zunächst ein paar Runden durch die Altstadt, bevor er in den U-Bahnhof geriet. Der U-Bahnverkehr war nicht beeinträchtigt. Mittlerweile konnte der Wagen geborgen werden.

Nicht der erste Fall dieser Art

Nicht zum ersten Mal fuhr ein Autofahrer in einen U-Bahnhof. Ende Mai wollte ein 19-Jähriger einer Fahrradfahrerin ausweichen und verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Der Wagen fuhr die Treppe der Berliner U-Bahn-Station in Gesundbrunnen hinab und blieb erst auf dem Bahnsteig stehen. Der Autofahrer und sein 20 Jahre alter Beifahrer erlitten auf der Unglücksfahrt schwere Verletzungen an Kopf, Rumpf und Rücken. Ein 28-jähriger Passant, der vor dem Eingang zum U-Bahnhof stand, gehört ebenfalls zu den Schwerverletzten. (bm, dpa)

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