Radiosender

MDR muss nach Bombendrohung Live-Programme abbrechen

Bombendrohung auf das Funkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks in Halle/Saale. Mehrere Wellen des MDR konnten deshalb nicht mehr live senden.

Bombendrohung auf das Funkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks in Halle/Saale. Mehrere Wellen des MDR konnten deshalb nicht mehr live senden.

Foto: imago stock&people

Und plötzlich kamen aus den Radios nur noch Konserven: Der MDR musste am Sonntag wegen einer Bombendrohung seine Studios räumen.

Halle/Saale.  Mehrere Radiowellen des MDR haben am Neujahrstag für einige Stunden ihr reguläres Programm unterbrochen. Grund dafür war eine Bombendrohung, auf die später Entwarnung folgte. Das Funkhaus in Halle ist am Sonntagmittag geräumt worden, bestätigte eine Polizeisprecherin. Rund 20 Mitarbeiter kamen in der Zwischenzeit in einem warmen Bus unter. Auf Facebook informierte MDR Sputnik über den Grund des Sendeausfalls.

Sprengstoffexperten durchsuchten mit zwei Spezialhunden das komplette Gebäude. Mehr als zwei Stunden nach dem Alarm gaben sie Entwarnung. Kurz darauf sendeten die MDR-Radiowellen wieder live.

Auch die Sender MDR Aktuell, MDR Kultur und MDR Jump waren von den Programmänderungen betroffen. Dort lief das Angebot von MDR Sachsen-Anhalt oder ein Notprogramm. Wer hinter der Drohung steckt, war laut Polizei zunächst unklar. (dpa)

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.