Plakat mit Darth Vader

Verkehrsminister Dobrindt vertraut auf die dunkle Macht

Das „Darth Vader“-Plakat, mit dem das Bundesverkehrsministerium (BMVI) mehr Kinder und Jugendliche für den Fahrradhelm begeistern will

Das „Darth Vader“-Plakat, mit dem das Bundesverkehrsministerium (BMVI) mehr Kinder und Jugendliche für den Fahrradhelm begeistern will

Foto: Mercedes / dpa

Bundesverkehrsministerium will mit „Star-Wars“-Bösewicht Darth Vader für freiwilliges Helmtragen werben. Möge der Helm mit Euch sein.

Hamburg.  „Luke, ich bin Dein Vater. Trage Helm!“, könnte der „Star-Wars “-Bösewicht Darth Vader in einer Galaxie weit, weit entfernt einmal zu seinem Sohn Luke Skywalker gesagt haben. In dieser Galaxie auf der Erde startet ab dem Dienstag eine Kampagne des Bundesministeriums für Verkehr mit der Film-Schurken.

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mit den Plakaten, die in den Städten Hamburg, Berlin, Köln, München, Frankfurt und Bonn zu sehen sein wird, mehr Kinder und Jugendliche für den Fahrradhelm begeistern. Darth Vader, so das Ministerium, sei „einer der wohl berühmtesten Helmträger des Universums.“ Der Slogan der Plakatkampagne lautet: „Die Saga geht weiter: Dank Helm.“

„Radfahren wird immer beliebter“, so Dobrindt auf der Homepage. „Und der Helm gehört zum sicheren Radfahren dazu“, sagte der CSU-Politiker weiter.

Knapp jeder fünfte Radfahrer (17 Prozent) war nach Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen 2014 mit Helm unterwegs, nach 15 Prozent 2013. Kinder zwischen sechs und zehn radelten zwar besonders oft mit Helm (69 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr (75 Prozent) hatte sich die Quote aber verschlechtert. Bei den 11- bis 16-Jährigen trugen 31 Prozent Helm.

Was halten Sie von der Kampagne?

Mit der Plakataktion werden auch mindestens 1000 Helme verlost. Wer sich oder seine Freunde mit dem Plakat fotografiert und das Bild twittert (#dankhelm), nimmt mit seiner Klasse oder Kita-Gruppe an dem Gewinnspiel teil. „Der Helm gehört zum sicheren Radfahren dazu!“, sagte Dobrindt zum Kampagnenstart. Die Rechte an der Figur wurden laut Ministerium kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Das hält das Netz von der Webekampagne:

(dpa/lem)