Mann verschenkt lieber 1000 Euro, als sie als Unterhalt zu zahlen

Straubing. Ein unbekannter Mann hat in Straubing einem Schüler im Vorbeigehen einfach so 185 Euro geschenkt. Der 16-Jährige hatte nach Polizeiangaben mit einem Freund am Freitag vor einer Bankfiliale gestanden, als der Mann ihm ein Geldbündel mit den Worten „Das Geld kannst du dir behalten“ in die Hand drückte. Dann sei er einfach weitergegangen.

Der verdutzte Jugendliche brachte das Geld zur Polizei, weil ihm das Ganze höchst seltsam vorkam. Aber es ist kein Falschgeld, und es gibt auch keinen Hinweis auf eine Straftat, „sodass der Schüler nun erst mal um 185 Euro reicher ist“, meldete die Polizei. Die Auflösung des Rätsels folgte wenig später: Ein 49-jähriger Straubinger meldete sich am Sonnabend bei der Polizei und erklärte, er habe 1000 Euro verschenkt. Grund sei ein Unterhaltsstreit: Er wolle das Geld lieber Fremden schenken, bevor er es an seine Ex-Frau zahle.