Bushidos Haus durchsucht – Verdacht auf Steuervergehen

Berlin. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat am Dienstag das Privathaus des Rap-Musikers Bushido, 34, in Wannsee durchsucht. Es bestehe der Verdacht einer Steuerstraftat, sagte der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Martin Steltner. Er bestätigte damit einen Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg. Laut Steltner durchsuchten die Fahnder auch eine Steuerberatungskanzlei sowie Privat- und Geschäftsadressen von Bushidos Management.

Der Rapper ist seit Langem umstritten. In der Vergangenheit war er wegen frauen- und schwulenfeindlicher Texte kritisiert worden. Zuletzt war er im April in die Schlagzeilen geraten. Der „Stern“ hatte berichtet, Bushido stehe in Kontakt mit einer polizeibekannten libanesisch-palästinensischen Großfamilie in Berlin, die zum Teil zur organisierten Kriminalität gehöre. Bushido wies die Vorwürfe zurück.