Michael Jacksons Familie will Geld vom Konzertveranstalter

Los Angeles. In einem Gerichtssaal in Los Angeles werden die letzten Wochen vor dem Tod von Popstar Michael Jackson noch einmal lebendig. Mit den Eröffnungsplädoyers geht es heute in die heiße Phase eines Justiz-Thrillers, in dem es um Jacksons Medikamentensucht, seinen Marktwert als „King of Pop“ und um Profitsucht im Musikgeschäft geht. Und um Millionen oder gar Milliarden für die Hinterbliebenen.

Jacksons Mutter Katherine, 82, und seine drei Kinder haben den US- Konzertveranstalter AEG Live auf Schadenersatz verklagt. Sie werfen ihm vor, die Gesundheit und Sicherheit des Stars aus Geldgier vernachlässigt zu haben. Das Unternehmen organisierte die für Sommer 2009 geplanten Comeback-Konzerte des Sängers in London. Wenige Wochen vorher starb Jackson am 25. Juni 2009 an der Überdosis eines Narkosemittels.

( (dpa) )