Kirchendiener ermordet Ehefrau vor Augen der Kinder - lebenslänglich

München. Ein früherer Mesner (Kirchendiener) ist wegen Mordes an seiner Frau zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Münchner Landgericht stellte am Dienstag außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist ausgeschlossen, dass der Mann nach 15 Jahren freikommt. Der Angeklagte aus Neubiberg hatte gestanden, seine Ehefrau im Februar 2012 mit mehr als 20 Messerstichen in der von der Kirche gestellten Wohnung getötet zu haben, weil sie sich scheiden lassen wollte. Die damals drei und sechs Jahre alten Söhne mussten das Verbrechen mit ansehen. Kurz danach rief der Kirchendiener den Pfarrer an und gestand die Tat.

Der Mesner habe sich vor Hausarbeit gedrückt und seine sexuellen Wünsche "rücksichtslos durchgesetzt", hieß es in der Urteilsbegründung.

( (dpa) )