454 Jahre nach seinem Tod: Adam Riese soll TV-Gebühren bezahlen

Annaberg-Buchholz. Der bekannte Rechenmeister Adam Ries (1492-1559), auch als Adam Riese bekannt, soll Rundfunkgebühren zahlen. Beim Adam-Ries-Museum in dessen ehemaligem Wohnhaus in der Annaberger Johannisgasse sei Post vom ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice eingegangen, adressiert "An Herrn Adam Ries", sagte der Chef Adam-Ries-Bundes in Annaberg-Buchholz (Sachsen), Rainer Gebhardt.

Für ihn ist die Rundfunkrechnung ein Déjà-vu-Erlebnis. 2008 wollte die damalige Gebühreneinzugszentrale GEZ schon einmal bei Ries die Hand aufhalten und hatte den "Schwarzseher" in einem zweiten Schreiben sogar gemahnt. Per Telefon ließen sich die Kontrolleure damals vom Tod des Mathematikers überzeugen.