Leipziger Zoo sucht Namen für Tapir-Nachwuchs

Leipzig. Das schielende Opossum Heidi ist Vergangenheit - jetzt zieht ein kleiner Schabrackentapir in Leipzig die Blicke der Zoobesucher auf sich. "Jeder, der ihn sieht, ist fasziniert", sagte Zoodirektor Jörg Junhold. "Tapirchen", wie der kleine Bulle bisher genannt wird, hat das Zeug zum Publikumsliebling. Nur ein Name fehlt dem Kleinen noch. Bis zum 10. März können deshalb Ideen eingereicht werden, wie "Tapirchen" in Zukunft heißen soll. Mehr als 1000 Vorschläge sind beim Zoo bereits eingegangen.

"Schabrackentapire sind selten, und Jungtiere noch viel seltener. In den letzten zwölf Monaten wurden weltweit in Zoos nur fünf Jungtiere geboren", so Junhold. Der Minibulle kam am 9. Februar zur Welt. Er ist der erste Tapir-Zuchterfolg in Leipzig seit 1929. Mutter Laila kümmere sich vorbildlich um ihr Jungtier. Bis er groß ist, soll "Tapirchen" in Leipzig bleiben.