Mutmaßliche Peiniger von Inderin erklären sich für unschuldig

Neu-Delhi. Fünf mutmaßliche Vergewaltiger einer Inderin haben sich bei einer Anhörung vor Gericht in Neu-Delhi für nicht schuldig erklärt. Der Prozess soll am Dienstag beginnen.

Das Gericht hat 13 Anklagepunkte zugelassen, darunter Mord, Gruppenvergewaltigung, Entführung und Zerstörung von Beweisen. Den Angeklagten droht die Todesstrafe. Die Peiniger der 23 Jahre alten Studentin - ein Busfahrer, dessen Bruder, ein Obsthändler, ein Fitnessstudiotrainer und ein Putzmann - säuberten nach der Tat den Privatbus und verbrannten die Kleidung des Opfers. Die Polizei fand aber auf Boden und Sitzbänken Blut und Haare der jungen Frau - ebenso Blutspritzer auf Hosen, Schuhen und Shirts der Angeklagten. Die Frau war am 6. Dezember in einem fahrenden Bus vergewaltigt und mit einer Eisenstange so misshandelt worden, dass sie zwei Wochen später an ihren Verletzungen starb. Hauptzeuge ist der Freund der Inderin, der ebenfalls misshandelt wurde.