Teenager irrt neun Wochen durch australischen Busch

Sydney. Ein Teenager aus Sydney ist zwei Monate lang ohne Schutz vor der sengenden Sonne und ohne Essen im australischen Busch herumgeirrt. Der 18-Jährige wurde am Wochenende gefunden - desorientiert, von Blutegeln und Mückenstichen übersät und mit Wundbrand an Füßen und Beinen. Der 1,85 Meter große Matthew Allen war auf 40 Kilogramm abgemagert. "Wir sind froh, dass wir ihn gefunden haben", sagte Polizist Ben Wrigley am Montag.

Allen, der lernbehindert ist, lebt bei seinen Eltern und wurde nur zwei Kilometer von ihrem Haus entfernt gefunden. Wanderer hatten ihn entdeckt und die Polizei alarmiert. Der Junge war so geschwächt, dass er mit einer Seilwinde von einem Hubschrauber aus unwegsamem Gelände, das nur wenige Meter hinter seinem Elternhaus beginnt, gerettet werden musste. Ernährt hatte er sich von Fischen und Fröschen.

( (dpa) )