Kachelmanns Prozess gegen Ex-Geliebte geht in eine neue Runde

Frankfurt am Main. Jörg Kachelmann und seine Ex-Geliebte bleiben im Streit um Schadenersatz für den Wettermoderator beide hart. Eine Güteverhandlung scheiterte gestern vor dem Landgericht Frankfurt. Kachelmann fordert mehr als 13 1352,69 Euro für Sachverständigengutachten, mit denen er sich gegen den Vorwurf der Vergewaltigung verteidigt hatte. Das Gericht wird einen neuen Termin ansetzen. In Frankfurt traf der Schweizer Fernsehmoderator nach anderthalb Jahren erstmals wieder auf seine frühere Geliebte Claudia D., die ihn der Vergewaltigung beschuldigt hatte. Im Strafprozess hatte das Landgericht Mannheim Kachelmann im Mai 2011 freigesprochen. Von einer vorsätzlichen Falschbeschuldigung seitens der Ex-Geliebten gingen die Richter dabei jedoch nicht aus.

Als Kläger im Zivilprozess muss Kachelmann nun - anders als im Strafverfahren - beweisen, dass seine Ex-Freundin ihn zu Unrecht beschuldigt hat. Die Öffentlichkeit war während der etwa zweieinhalb Stunden langen Verhandlung ausgeschlossen.

( (dpa) )