Weniger Besucher, aber mehr "Bierleichen" beim Oktoberfest

München. Mit 6,4 Millionen Besuchern hatte das Münchner Oktoberfest rund 500 000 Gäste weniger als im vergangenen Jahr, allerdings stand den Wirten diesmal auch eine geringere Fläche zur Verfügung. Das Rote Kreuz versorgte in den zwei Festwochen 827 Betrunkene, 2011 waren es noch 777. Die Polizei musste mehr als 2000-mal ausrücken, unter anderem wegen Schlägereien - ein Anstieg um 3,5 Prozent. "Da gehen wir schon ans Limit und ein Stück darüber hinaus", sagte Polizeisprecher Wolfgang Wenger.

Oktoberfest-Chef Dieter Reiter sprach trotzdem in seiner Bilanz von einer familienfreundlichen und gut besuchten Wiesn. Schausteller und Wirte seien zufrieden. 6,9 Millionen Maß Bier gingen über die Tresen, 116 Ochsen und Tausende Brathähnchen ließen für das Oktoberfest ihr Leben.

( (dpa) )