5000 statt 800 Fans: Autogrammstunde von Boygroup endet im Chaos

Köln. Eine Autogrammstunde der Boygroup One Direction ist in Köln aus dem Ruder gelaufen. Es kam zu Platznot, weil 5000 statt der erwarteten 800 Fans erschienen. Nach Feuerwehrangaben wurden 68 Anhänger der britischen Band - überwiegend weibliche Teenager - wegen Erschöpfungszuständen behandelt. Außerdem wurden drei Verletzte wegen Fingerquetschungen ins Krankenhaus gebracht.

Auf Sony Music als Veranstalter kommen nun womöglich Geldforderungen zu. Der Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers sagte gestern, es werde geprüft, ob die Kosten des Einsatzes dem Veranstalter in Rechnung gestellt werden könnten. Ein Polizist bezeichnete die Vorkehrungen des Veranstalters als "unzureichend", wollte den Vorfall aber nicht als Massenpanik bezeichnen. Die Polizei sei mit mehr als 100 Kräften im Einsatz gewesen.

( (dpa) )