Aufgelesen

Schwule und Lesben mussten draußen bleiben

Málaga. Ein Kreuzfahrtschiff mit rund 1600 homosexuellen Passagieren an Bord hat einen geplanten Stopp in der marokkanischen Metropole Casablanca absagen müssen. Die Behörden des nordafrikanischen Landes untersagten es der "Nieuw Amsterdam" nach spanischen Medienberichten, den Hafen von Casablanca anzulaufen. In Marokko ist Homosexualität illegal und kann mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Das Schiff der US-Reederei Holland America Line ging stattdessen gestern in der südspanischen Stadt Málaga vor Anker.

( (dpa) )