Finanzstreit legt Flugaufsichtsbehörde in den USA lahm

Washington. Der Streit ums Geld im US-Kongress hat die für Flugsicherheit zuständige US-Bundesbehörde FAA teilweise lahmgelegt. Nach Medienberichten wurden 4000 FAA-Beschäftigte am Sonnabend beurlaubt, nachdem sich das Abgeordnetenhaus und der Senat nicht über das Budget der Behörde hatten einigen können. Die Mitglieder beider Kammern gingen dann erst einmal ins Wochenende. Die Sicherheit bei Flugreisenden sei jedoch nicht gefährdet, sagte Verkehrsminister Ray LaHood: Fluglotsen würden als unbedingt nötiges Personal nicht in den Zwangsurlaub geschickt. Aber neben den übrigen FAA-Beschäftigten müssen auch Zehntausende Bauarbeiter an verschiedenen Airports damit rechnen, dass sie finanziell bald auf dem Trockenen sitzen. Die Republikaner haben eine Verlängerung des Budgets an die Bedingung geknüpft, dass Subventionen für die Anbindung mehrerer ländlicher Airports gestrichen werden.