Vulkan Merapi fordert sechs weitere Todesopfer

Jakarta. Der indonesische Vulkan Merapi hat wieder Lava und Asche gespuckt. Er explodierte gestern mit der bislang größten Wucht und schleuderte Rauch- und Aschefontänen rund 4000 Meter hoch in die Luft. Heiße, geschmolzene Lavaströme ergossen sich über die Hänge. Sechs Menschen starben; damit erhöhte sich die Zahl der Opfer seit Beginn der Eruptionen am 26. Oktober auf 44.

Ein Flugverbot für Indonesien wurde zunächst nicht verhängt. Aber das Verkehrsministerium warnte die Flugunternehmen und riet dazu, bestimmte Routen zu meiden. Der Flughafen in Jakarta war wegen der Aschewolken zwei Stunden lang geschlossen.

( (dpa) )