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Heizjagd auf giftigen Hundertfüßer

Bonn. Ein Kammerjäger hat einem giftigen Hundertfüßer in Hennef bei Bonn eingeheizt. Um dem entlaufenen Skolopender den Garaus zu machen, erhitzte er die Raumtemperatur eines Mietshauses auf 55 Grad. Damit sei die Wohnung jetzt garantiert insektenfrei, und auch der Skolopender dürfte die Heißluftattacke nicht überlebt haben, hieß es. Gefunden wurde er allerdings nicht. Ein Skolopender kann bis zu zehn Zentimeter lang werden. Sein Biss führt zu einer schmerzhaften Entzündung. Die Feuerwehr hatte zuvor die Wohnung versiegelt, der exotische Tierhalter musste bei Freunden unterkommen. Und die 7000 Euro teure Heizjagd muss er auch noch bezahlen.