Leute, Leute!

Drei Wochen Dreh im Sarg

Mariah Carey, 40, muss wegen ihrer Vorliebe für hohe Absätze im Rollstuhl sitzen. Die US-Sängerin war bei einem Konzert in Singapur gestürzt und hatte sich den Knöchel verstaucht. Da Carey keine "vernünftigen" Schuhe besitze, habe sie sich im Rollstuhl durch den Flughafen von Los Angeles schieben lassen müssen, sagte ihre Sprecherin der Fernsehsendung "E! News". "Ich schicke ihr heute ein Paar flache Schuhe", fügte sie hinzu.

Ryan Reynolds, 33, hat die Arbeit an seinem neuen Film "Buried - Lebend begraben" als "schlimmsten Dreh" seines Lebens empfunden. Die von ihm dargestellte Figur befindet sich nach einem Angriff im Irak von Anfang bis Ende des Films in einem Sarg. "Nach der Hälfte des Drehs blutete ich an allen Körperteilen, hatte überall Wunden, renkte mir die Schulter aus", sagte Reynolds der Zeitschrift "TV Movie". Drei Wochen lang habe er jeden Tag in dem Sarg gelegen. Das Filmteam habe ihn sogar mit einer Klemmzange verschlossen. Der Ehemann von Scarlett Johansson, 25, stand in der Enge ungewohnte Ängste aus. "Ich komme aus einer Familie von Polizisten. Die kennen keine Angst."

Lindsay Lohan, 24, soll nach dem Willen ihres Vaters entmündigt werden. Er habe sich mit einem Anwalt getroffen und wolle einen entsprechenden Antrag stellen, sagte Michael Lohan, 50. Er und seine Tochter sind seit Jahren zerstritten. Der ehemalige Disney-Star befindet sich derzeit nach diversen Gefängnisaufenthalten wegen Drogen- und Alkoholdelikten und Verstößen gegen Bewährungsauflagen wieder auf Entzug.

Liza Minnelli, 64, hat im US-Staat Maine ein Konzert wegen Krankheit kurzfristig abgesagt. Nach dem Auftritt habe der Bürgermeister von Portland Minnelli eigentlich den Schlüssel der Stadt übergeben wollen. Beim Soundcheck sei dem "Cabaret"-Star aber schlecht geworden. Sie habe das Konzert abgesagt und sei nach New York zurückgereist. Man bemühe sich um einen Nachholtermin. Minnelli ist mit ihren größten Hits und ihrer neuen CD "Confessions" auf Tournee.