Segway-Chef mit eigenem Roller tödlich verunglückt

London. Der britische Inhaber der Firma Segway ist mit einem seiner Elektroroller über eine Klippe in den Tod gestürzt. Der 62 Jahre alte Jimi Heselden fiel am Sonntag in einen Fluss und starb. Jede Hilfe sei zu spät gekommen, sagte ein Polizeisprecher gestern im nordenglischen Wethelby. Dort hatte sich das Unglück zugetragen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte Heselden die in den USA beheimatete Firma Segway Inc. gekauft. Das sich selbst balancierende Gefährt auf zwei parallelen Rädern ist auch in Deutschland zugelassen und wird zunehmend beliebter.

Heselden war Multimillionär. Er hatte ein Vermögen mit Schutzvorrichtungen für britische Soldaten verdient. In seiner Heimat um die Stadt Leeds war er als großzügiger Spender bekannt, der Millionen für die Bekämpfung der Armut gab. Erst in diesem Monat hatte er umgerechnet zwölf Millionen Euro einer örtlichen Stiftung vermacht. Insgesamt spendete er mehr als 27 Millionen Euro.