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Forscher wollen weniger Schmidts und Müllers

Bielefeld. Müllers und Schmidts gibt es deutlich zu viele in Deutschland. Bielefelder Wissenschaftler plädieren für eine bewusstere Wahl des Nachnamens bei der Heirat, um die häufigsten deutschen Familiennamen zu reduzieren. Sie seien zu unpraktisch, vor allem bei der Suche im Telefonbuch. Übernehmen Ehepartner den jeweils selteneren Nachnamen, könnten bereits nach rund 50 Jahren die drei häufigsten Namen Müller, Schmidt und Schneider auf ein Fünftel ihrer jetzigen Häufigkeit sinken. Insgesamt gebe es in Deutschland eine Million Familiennamen für 82 Millionen Einwohner.

( (KNA) )