WWF fordert Kontrolle

Die Umweltstiftung WWF hat einen weltweiten Stopp von Tiefseebohrungen verlangt, solange die Technik nicht zu beherrschen ist. WWF-Sprecher Jörn Ehlers verlangt nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko eine internationale Kontrolle: "Es kann eigentlich nicht angehen, dass jeder Staat selber entscheidet, wer wann wo bohren darf." Es müsse vor allem darum gehen, solche Katastrophen künftig zu verhindern, "da ist man kein Stück weitergekommen", kritisierte er. Die nötigen Konsequenzen seien nicht gezogen worden. "Die Folgen dieser Ölpest werden wir noch mindestens zehn, eher 20 Jahre oder noch länger spüren."