Ein Blick in die Hölle

Garmisch-Partenkirchen. Hochgefühl oder Magenkribbeln - auf alle Fälle aber einen atemberaubenden Blick in die Bergwelt garantiert die Aussichtsplattform "AlpspiX" am Osterfelderkopf in Garmisch-Partenkirchen. Das 250 000 Euro teure Projekt der Bayerischen Zugspitzbahn wurde gestern offiziell eröffnet. Auf der Plattform über der Bergstation der Alpspitzbahn - Gipfelhöhe 2628 Meter - kann man durch den aus einem Gitterrost bestehenden Boden 1000 Meter in die Tiefe blicken - passenderweise ins Höllental. Bei schönem Wetter ist auch ein Blick auf die Zugspitze (2962 Meter), möglich. Möglich machen dies zwei je 24 Meter lange Stahlarme. Die beiden futuristisch anmutenden Stege sind x-förmig angelegt - daher der Name "AlpspiX" - und ragen jeweils 13 Meter ins Nichts. Die restlichen jeweils elf Meter sind fest im Fels verankert und sorgen für Sicherheit.