Vater des erschlagenen Magdeburger Babys in U-Haft

Magdeburg. Ein Vater, der in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) sein zwei Monate altes Baby aus Wut erschlagen haben soll, sitzt nun doch in Untersuchungshaft - wegen Fluchtgefahr.

Die Sprecherin der Magdeburger Staatsanwaltschaft, Silvia Niemann, bestätigte gestern einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Demnach hatte die Anklagebehörde Beschwerde gegen eine frühere Entscheidung des Amtsgerichts eingelegt, den 34-Jährigen gegen Auflagen auf freien Fuß zu setzen. Gestern entschied nun ein anderer Richter, dass Fluchtgefahr bestehe, und setzte den Haftbefehl wieder in Kraft.

Im Streit mit seiner 25 Jahre alten Freundin soll der Mann, der bis zur Tat der Polizei nicht aufgefallen war, in der Nacht zum vergangenen Sonnabend die gemeinsame Tochter erschlagen haben. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt.

( (dpa) )