Anfangsverdacht auf Untreue

Staatsanwalt ermittelt gegen Obdachlosenhilfe in Berlin

Berlin. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat jetzt förmliche Ermittlungen gegen die gemeinnützige Treberhilfe aufgenommen. Die Gesellschaft, die in der Hauptstadt fast 3000 junge Obdachlose betreut und sich vor allem durch Geld aus öffentlichen Sozialkassen finanziert, war durch die "Maserati-Affäre" in die Schlagzeilen gekommen (wir berichteten). Es gebe einen begründeten Anfangsverdacht auf Untreue, erklärte ein Sprecher.

"Inzwischen mehren sich Hinweise, dass die Missstände bei der Treberhilfe kein Einzelfall sind, sondern auch in anderen gemeinnützigen Einrichtungen nicht immer sorgsam mit Geld umgegangen wird", sagte der Sprecher. Harald E., Geschäftsführer der Treberhilfe, hatte einen Maserati als Dienstwagen gefahren.

( (dpa) )