Unglück

Zyklon "Tomas" verwüstet die Fidschi-Inseln

Suva. Der Wirbelsturm "Tomas" hat eine Spur der Verwüstung auf den Fidschi-Inseln hinterlassen. Für den Norden und Osten der Inselgruppe im Südpazifik wurde gestern der Notstand ausgerufen, die Behörden gingen von mehreren Todesopfern aus. Vor allem auf den nördlichen Inseln wurden Straßen und Häuser überschwemmt. 17 000 Menschen waren vor dem Zyklon geflohen.

Der Chef der Militärregierung, Vorege Bainimarama, sprach von "unermesslichen" Schäden. Der Chef der Katastrophenschutzbehörde, Pajiliai Dobui, sagte, es habe auf den Fidschis seit Menschengedenken keinen so langen, starken und zerstörerischen Wirbelsturm gegeben. Die Polizei hatte zunächst keine Opferzahlen, da die Telefonverbindungen mit den betroffenen Inseln erst noch wiederhergestellt werden müssen.

Die Wellen hatten eine Höhe bis zu sieben Meter. Einzelne Böen erreichten Geschwindigkeiten von 230 km/h.