Islamisches Opferfest

Aufruf: Tiere beim Schächten nicht quälen

Zum islamischen Opferfest am Freitag ruft die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion dazu auf, Tiere beim Schächten nicht zu quälen.

Köln. Zum bevorstehenden islamischen Opferfest am Freitag ruft die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) dazu auf, Tiere beim Schächten nicht zu quälen. „Es spricht nichts dagegen, die Tiere vor dem Schächten durch einen Elektroschock oder durch ähnliche Mittel zu betäuben, um ihnen unnötige Qualen zu ersparen“, erklärte die Organisation am Mittwoch in Köln.

Mit dem Opferfest begehen die Muslime den Abschluss der Pilgerfahrt nach Mekka. An dem Tag werden Tiere geopfert, um die Nähe, das Wohlgefallen und die Vergebung Gottes zu erlangen. Zugleich steht der Gedanke des Teilens und friedlichen Miteinanders im Mittelpunkt. Das Opferfest ist – neben dem Fest des Fastenbrechens zum Abschluss des Ramadan – der zweite hohe Feiertag im Islam. Der DITIB-Vorsitzende Sadi Arslan bekundete die Hoffnung, dass das Opferfest der ganzen Menschheit Frieden bringe und in ihr ein Gefühl des Zusammenhalts wecke.

( (KNA) )