Vor Gericht

Grausiges Geständnis: Ehemann erschlagen und die Beine abgesägt

Augsburg. Mit fester Stimme, nur von ein paar Schluchzern unterbrochen, schildert die Angeklagte die grauenhafte Tat. "Es ist richtig, dass ich schuld bin, dass er tot ist", sagte die 34-Jährige vor dem Landgericht Augsburg zum Prozessauftakt. Sie widerspricht aber der Staatsanwaltschaft, dass sie ihren Ehemann (46), einen Polizeihundeführer, im Januar heimtückisch im Schlaf ermordet habe. Vielmehr habe sie ihn am Ende eines heftigen Streits erschlagen. Am 23. Januar habe sie morgens einen heftigen Streit mit ihrem ständig betrunkenen Mann gehabt. Als er auf sie zugegangen sei, habe sie mit einem Metallrohr vom Fensterbrett zugeschlagen. Später habe sie dem Toten in der Waschküche im Keller die Beine abgetrennt, um die Leiche besser entsorgen zu können. Von der Beziehung ihrer besten Freundin mit ihm will sie nichts gewusst haben. "Ich hatte mit der Ehe emotional schon abgeschlossen."