Klatsch, Gerüchte und spannende Geschichten von unseren Stars

Brad Pitt unterstützt Schwulenehe

US-Schauspieler Brad Pitt unterstützt mit einer Spende von 100 000 Dollar den Kampf für die Ehe von Homosexuellen in Kalifornien.

Los Angeles - US-Schauspieler Brad Pitt unterstützt mit einer Spende von 100 000 Dollar den Kampf für die Ehe von Homosexuellen in Kalifornien. Das Geld soll verwendet werden, um vor einer Volksbefragung im November für das Recht auf gleichgeschlechtliche Ehen zu werben. "Weil jeder das Recht hat, sein Leben nach seinen Wünschen zu leben und weil Diskriminierung keinen Platz in Amerika hat, werde ich für die Gleichberechtigung und gegen den Antrag 8 stimmen", sagte Pitt. In dem Antrag werden die Wähler gefragt, ob Eheschließungen von Homosexuellen verboten werden sollen. Der Oberste Gerichtshof in Kalifornien hatte gleichgeschlechtliche Ehen erst in diesem Jahr erlaubt. Pitts politischer Berater Trevor Neilson sagte, der Schauspieler sei überrascht, dass sich nicht mehr seiner Kollegen aus der Unterhaltungsindustrie gegen die Volksbefragung eingesetzt hätten.

New York - Tom Jones will es in den USA noch einmal wissen

Seit Jahren wurmt es Tom Jones, dass sein letzter großer Hit "Sex Bomb" nie auf dem US-Markt erhältlich war. Dass sein dazugehöriges Album "Reload" 2000 nur in Europa die Charts stürmte, sei eine Schande, schimpft der 68-jährige Sänger. Aber nach 15 Jahren ohne Musikveröffentlichung in den USA will er es jetzt noch einmal wissen: Am 25. November erscheint dort "24 Hours", ein vom Retro-Soul einer Amy Winehouse inspiriertes Album. "Wir hatten schon länger darüber nachgedacht, einen neuen Retro-Sound zu machen", sagte Jones. "Und Amy Winehouse hat es gemacht. Als ihr Album ("Back to Black") herauskam, rief mich mein Sohn an und sagte: "Weißt du noch, worüber wir gesprochen haben? Hör dir das an."

München - Dreharbeiten für Gedeck in Stammheim "das Härteste" an RAF-Film

Martina Gedeck, ab nächster Woche als RAF-Terroristin Ulrike Meinhof in "Der Baader Meinhof Komplex" im Kino zu sehen, hat die Dreharbeiten in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim als besonders schwierig empfunden. "Gott sei Dank waren wir nur drei Tage dort", sagte die Schauspielerin. "Die Dreharbeiten in Stuttgart-Stammheim, wo im Mai 1975 der Prozess gegen Meinhof, Baader, Ensslin und Jan-Carl Raspe begann, waren für mich das Härteste an diesem Film. Weil dort unter den 800 Insassen auch terroristische Untersuchungshäftlinge einsitzen", sagte die 47-Jährige. "Es war schon etwas seltsam, mit Wohnwagen und dem ganzen Stab im Gefängnis herumzustehen, während die Leute hinter den Gittern sehr viel geschrieen haben. Ich fand das extrem unangenehm und eigentlich nicht in Ordnung, dass wir dort gedreht haben."

New York - Serena Williams schreibt ihre Memoiren

Die gefeierte US-Tennisspielerin Serena Williams schreibt ihre Memoiren. Die Erinnerungen sollen im nächsten Jahr auf den Büchermarkt kommen, wie der Verlag Grand Central Publishing mitteilte, der sich mit anderen Unternehmen um Williams Erzählungen bemühte und zuletzt den Zuschlag erhielt."Serena Williams ist eine der bemerkenswertesten Athletinnen der Welt", erklärte Herausgeberin Karen Kosztolnyik am Dienstag. "Wir haben erlebt, wie sie trotz physischer und emotionaler Rückschläge zur Nummer eins aufgestiegen ist. Ihre harte Arbeit und ihre Entschlossenheit haben Scharen von Fans, junge und alte, inspiriert." Wie viel die 26-Jährige, die neun Grand-Slams gewonnen hat, für ihre Memoiren erhält, wurde nicht gesagt. Informierte Kreise gingen von mindestens 1,3 Millionen Dollar aus.

München - Wowereit wirft Gloria dummes Gerede vor

Der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Attacken von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis auf Pille und Kondom als "nicht nur dumm, sondern auch unverantwortlich" kritisiert. In Afrika könnte die Adelige sehen, was Sex ohne Kondom anrichte, sagte der SPD-Politiker der Illustrierten "Bunte". Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck äußerte, wer "zwischen Verhütung und Abtreibung nicht unterscheidet, ist ein ethischer Analphabet". Gloria fehle christliche Barmherzigkeit, sie habe aus einer Talkshow über moralische Probleme eine Freakshow gemacht. Die 48-jährige Fürstin hatte die Pille als Form von Abtreibung, Homosexualität als modischen Kult und Kondome als falsches Mittel gegen Aids abgelehnt.

Lausanne - Ribery erhält von Spielervermittler 340.000 Euro zurück

Der französische Fußball-Nationalspieler Franck Ribery bekommt nach dem Urteil eines Schweizer Gerichts von seinem ehemaligen Spielervermittler 340 000 Euro zurück. Das Bundesgericht bestätigte damit einen entsprechenden Entscheid des internationalen Schiedsgerichts in Lausanne. Der aus Luxemburg stammende Bruno Heiderscheid hatte mit Ribery im November 2005 einen Vermittlervertrag abgeschlossen. Damals stand Ribery noch bei Olympique Marseille unter Vertrag. Aufgrund dieses Vertrages übermittelte Ribery dem Fußballagenten einmal 200 000 Euro und einmal 600 000 Euro. Anfang Mai 2007 kündigte Ribery den Vertrag, worauf der Luxemburger eine Sechs-Millionen-Euro-Klage beim Internationalen Schiedsgericht in Lausanne einreichte. Ribery machte beim Schiedsgericht allerdings geltend, der Vertrag sei nichtig und forderte die Rückerstattung von 600 000 Euro. Das Schiedsgericht gab ihm im April Recht.

Hamburg - Neuer "James Bond" sprüht vor Action

Der neue "James Bond"-Film ist noch actionreicher als sein Vorgänger, der bereits mit exquisiten und umfangreichen Stunts aufgefallen ist. Es seien viermal so viele Actionszenen geworden, sagte Hauptdarsteller Daniel Craig der Zeitschrift "TV Digital" zum Film "Ein Quantum Trost", der am 6. November in die Kinos kommt. Höhepunkte sind demnach ein Bootsrennen in Panama, eine Autojagd am Gardasee und ein Luftduell mit Flugzeug-Oldtimern. Auch spektakuläre Massenszenen wurden gedreht, etwa an der Seebühne in Bregenz. Craig zeigt sich begeistert von den 1400 Statisten beim Nachtdreh: "Sie waren in einer tollen Stimmung." Er habe schon um drei Uhr nachts gehen können, aber die Statisten hätten bis halb sechs bleiben müssen.