Drama in US-Krankenhaus

22 Stunden ohne Hilfe: Patient tot

Ein 50 Jahre alter, psychisch kranker Mann starb in seinem Rollstuhl, weil ihm niemand etwas zu essen gab oder ihn zur Toilette brachte.

Raleigh. In einem Krankenhaus im US-Staat North Carolina ist ein Patient gestorben, um den sich 22 Stunden lang niemand kümmerte. Ein 50 Jahre alter, psychisch kranker Mann saß die ganze Zeit über auf einem Stuhl, ohne dass ihm jemand etwas zu essen gab oder ihn auf die Toilette brachte.

Das geht aus einem Untersuchungsbericht hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigten, wie das Pflegepersonal fernsah oder Karten spielte. Ein Sprecher der Gesundheitsbehörden sagte, über mögliche arbeitsrechtliche Konsequenzen müsse noch entschieden werden. Der Fall ereignete sich im April in einem Krankenhaus in Goldsboro.