Australien: Inlandsflug von Adelaide nach Melbourne

Erneut Notlandung einer Qantas-Maschine

Vergangenen Freitag sackte eine Qantas-Boeing durch ein autogroßes Loch im Rumpf innerhalb weniger Sekunden um tausende Meter ab. Jetzt gab es den nächsten Zwischenfall.

Sydney. Zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen hat eine Maschine der australischen Fluglinie Qantas notlanden müssen. Am Montag verursachte eine geöffnete Tür auf einem Inlandsflug von Adelaide nach Melbourne unter den Passagieren für "Chaos", wie die australische Zeitung "Herald Sun" am Montag berichtet. Die Boeing 737 sei nach 37 Minuten Flug wieder sicher in Adelaide gelandet.

Unklar war zunächst, was genau geschehen war. Während Passagiere erzählten, eine Tür habe sich sich während des Fluges geöffnet, hieß es nach "Airlinequellen", eine Klappe eines Fahrwerksschachts habe nach dem Start nicht richtig geschlossen. Qantas wollte nach Angaben der "Herald Sun" nur den Vorfall selbst bestätigen, sich aber nicht zu Einzelheiten äußern.

Erst am Freitag hatte vermutlich eine explodierende Sauerstoffflasche in den Rumpf eines mit mehr als 360 Menschen besetzten Jumbo-Jets der Qantas in 8000 Metern Höhe ein Loch gerissen. Der Pilot verließ sofort die Flughöhe und die Boeing 747- 400 sackte innerhalb von Minuten fast 7000 Meter ab. Er hatte die Maschine jedoch unter Kontrolle und landete ohne Zwischenfälle in Manila. Passagiere und Crew blieben unverletzt. Das beschädigte Flugzeug hatte ein etwa drei mal vier Meter großes Loch in der Nähe des Frachtraums. Durch das Loch waren Gepäckstücke zu sehen. Die Maschine war auf dem Flug von Hong Kong nach Melbourne.