Sieben Menschen sterben bei Bruchlandung in Russland

Moskau. Bei der Bruchlandung eines Passagierflugzeugs in Russland sind am Samstag sieben Menschen getötet und mindestens zehn verletzt worden. Die Maschine vom Typ Tupolew 134 habe in dickem Nebel kurz vor dem Aufsetzen in Samara an der Wolga mit einer Tragfläche den Boden berührt, sagte eine Sprecherin des Katastrophenschutzministeriums. Der Rumpf sei gebrochen. Der Flughafen in Samara wurde daraufhin bis auf weiteres geschlossen.

An Bord der Maschine, die im sibirischen Surgut gestartet war, seien 57 Menschen gewesen, erklärte die Fluggesellschaft Utair. Dem Unternehmen hatten die russischen Behörden aus Sicherheitsgründen im vergangenen Monat Charter-Flüge in die Europäische Union verboten. Die TU-134 gehört zu den ältesten Modellen der russischen Flugzeugflotte. Experten fordern, sie so schnell wie möglich aus dem Verkehr zu ziehen.