Nach der Tornado-Serie wächst am Mississippi die Angst vor der Flut

Washington. Der Albtraum ist kaum vorüber, da steht für viele Menschen im Süden der USA die nächste Katastrophe vor der Tür: Nach der Tornadoserie mit 344 Toten drohen den Anwohnern des Mississippi jetzt Überflutungen. Grund sind die heftigen Regenfälle, die auf die Wirbelstürme folgten. Die Behörden der Bundesstaaten Louisiana und Mississippi warnten am Wochenende die Anwohner und schickten Helfer mit Sandsäcken. "Wir tun alles, um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, hoffen aber das Beste", sagte der Gouverneur von Louisiana, Bobby Jindal.

Im besonders von den Stürmen getroffenen Staat Alabama rief Gouverneur Robert Bentley gestern einen Tag des Gebets aus. Allein in seinem Bundesstaat wurden 250 Tote gezählt. Die "Twister" verletzten 1700 Menschen, Tausende sind obdachlos.

( (dpa) )