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Vier Alarmstufen bei Hochwassergefahr

Bei Hochwasser gibt es vier Alarmstufen. Das Hochwasserzentrum des Landesumweltamts stellt in Brandenburg die Messdaten bereit. Stufe I und II werden von der Landesbehörde ausgerufen, III und IV auf deren Vorschlag hin von Oberbürgermeistern und Landräten.

Alarmstufe I: Meldedienst. Informationen zu Pegelständen werden erfasst und an Städte und Gemeinden weitergeleitet. Diese Stufe wird ausgelöst, wenn der festgelegte Richtwert des Wasserstandes am Richtpegel überschritten wird und ein weiterer Anstieg erwartet wird.

Alarmstufe II: Kontrolldienst. Besonders gefährdete Bauwerke und Gewässerabschnitte werden kontrolliert. Wehre und Deiche werden auf Schäden hin überprüft, kleinere Gewässer beobachtet.

Alarmstufe III: Wachdienst. Deiche, Wehre und Wasserläufe werden ständig beobachtet. Eventuelle Schäden an den Anlagen sollen sofort behoben werden. Die Gemeinden stellen Helfer zur Verfügung.

Alarmstufe IV: Katastrophenabwehr. Es besteht die Gefahr, dass Deiche und Dämme überflutet werden. Es werden Maßnahmen zur Evakuierung vorbereitet. Bei der Verteidigung von Deichen und Anlagen wird u. a. das Technische Hilfswerk einbezogen.