HSV Handball

HSV verliert beim Bergischen HC Spiel und Hoffnung

Trainer Jens Häusler (HSV) Handball, Champions League, Gruppenphase, HSV Hamburg - RK Gorenje Velenje

Trainer Jens Häusler (HSV) Handball, Champions League, Gruppenphase, HSV Hamburg - RK Gorenje Velenje

Foto: TimGroothuis / WITTERS

30:35-Niederlage zerstört Chance auf Europacupplatz. Wegen einer alten Rückenverletzung kam Torwart Bitter nicht zum Einsatz.

Wuppertal.  Allzu ausgeprägt war der Glaube an einen Europapokalplatz ohnehin nicht mehr, am Mittwochabend nun mussten die HSV-Handballer auch die kühnsten Hoffnungen aufgeben. Nach der 30:35 (12:19)-Niederlage beim Bergischen HC ist der fünfte Tabellenplatz bei sechs Punkten Rückstand und drei ausstehenden Spielen zur Utopie geworden.

Die Umstände ließen freilich kaum ein anderes Ergebnis erwarten. Ging es für den Gegner darum, letzte Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen, mussten die Hamburger mehrere widrige Umstände verarbeiten: die Niederlage im EHF-Pokal-Finale gegen Berlin nur drei Tage zuvor, die kurzfristige Anreise per Bus und vor allem die langfristigen Ausfälle von Abwehrchef Davor Dominikovic und drei Rechtsaußen.

Zu allem Überfluss brach bei Torwart Johannes Bitter beim Warmmachen auch noch eine alte Rückenverletzung auf, die einen Einsatz unmöglich machte. Sein Stellvertreter Max-Henri Herrmann konnte lediglich sechs Tore verhindern – BHC-Schlussmann Björgvin Pall Gustavsson dagegen 16. Ob Bitter im Nordderby am Sonntag (15 Uhr, O2 World) gegen Champions-League-Sieger Flensburg-Handewitt wieder zur Verfügung steht, ist ungewiss.

Eine Entscheidung könnte in den kommenden Tagen hinsichtlich der Zukunft von Torsten Jansen fallen. Zuletzt mehrten sich die Anzeichen, dass der Linksaußen das Trainerstellenangebot des HSV ausschlagen und zum THW Kiel wechseln könnte.