Handball

Verbandschef Bauer appelliert an HSV-Machthaber Rudolph

Hamburg. Bernhard Bauer, Präsident des Deutschen Handball-Bundes, hat den zurückgetretenen HSV-Chef Andreas Rudolph aufgefordert, den Club in die Unabhängigkeit zu entlassen. „Es ist aller Ehren wert, dass er Hamburg zu einem führenden Standort aufgebaut hat. Aber wenn er den HSV als sein Kind betrachtet, sollte er auch dafür sorgen, dass es flügge werden kann. Ich erwarte vom HSV, dass er Strukturen schafft, damit der Handball auch ohne Mäzen überleben kann. Spitzenhandball ist auch mit einem Etat von fünf Millionen Euro möglich“, sagte Bauer in Hamburg. Der HSV hatte nach dem Rückzug seines Mäzens Rudolph, der den Verein aber finanziell weiter kontrolliert, in erster Instanz keine Lizenz bekommen.