Basketball

Hamburger Hollatz darf weiter von der Heim-EM träumen

Justus Hollatz hat im Sommer die Hamburg Towers verlassen. Der gebürtige Hamburger wird künftig in Spanien aktiv sein.

Justus Hollatz hat im Sommer die Hamburg Towers verlassen. Der gebürtige Hamburger wird künftig in Spanien aktiv sein.

Foto: Imago Images

Vor dem Supercup in Hamburg hat Bundestrainer Gordon Herbert den Kader reduziert. Towers-Zugang Wohlfahrt-Bottermann weiter dabei.

Hamburg. Basketball-Bundestrainer Gordon Herbert lässt sich mit seinem Aufgebot für die Heim-EM (1. bis 18. September) noch Zeit. Nach den zwei gewonnenen Testspielen in Belgien und in den Niederlanden reduzierte der Kanadier sein Aufgebot auf 14 Spieler. Nicht mehr im Kader für den Supercup am kommenden Freitag und Sonnabend in der Hamburger Barclays Arena stehen der langjährige Kapitän Robin Benzing, Kenneth Ogbe (Oldenburg) und Leon Kratzer (Bonn). Mit dabei sind weiter der gebürtige Hamburger Justus Hollatz (21) und Neu-Hamburger Jonas Wohlfarth-Bottermann (32).

Basketball: Hollatz und "WoBo" wurden zuletzt geschont

Beim EM-Auftakt am 1. September in Köln gegen Frankreich werden nur noch zwölf Spieler zu Herberts Team gehören. Nick Weiler-Babb von Vizemeister Bayern München, der erst kürzlich die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt und aus privaten Gründen bislang in der Vorbereitung fehlte, darf sich beim Supercup beweisen. Dort trifft die deutsche Mannschaft am Freitag (20.30 Uhr) auf Tschechien.

Basketball: Kapitän Benzing vor Aus in der Nationalmannschaft

Benzing hatte am vergangenen Freitagabend beim 68:66-Sieg über die Niederlande in Almere sein 167. Spiel im Nationaltrikot absolviert. Für den 33-Jährigen, der zuletzt bei Fortitudo Bologna in Italien unter Vertrag stand, könnte es das letzte gewesen sein. Beim erfolgreichen ersten Test in Belgien stand Benzing noch in der Startformation.

Am Freitag in den Niederlanden gehörten Spielmacher Hollatz, der im Sommer nach Spanien wechselte, und Towers-Center Wohlfarth-Bottermann („WoBo“) nicht zum Spielkader. Beide gelten deshalb jetzt als erste Streichkandidaten für die Europameisterschaft.

( HA )